Göttliches Auge 3

Göttliches Auge 3

16. Dezember 1981, A 4, Eiweiss-Lasurfarbe und Goldfarbe auf Papier

In diesem Bild sieht man den zentralen Punkt, der sich als das eine Auge zum Ausdruck bringt, umgeben von einem Energiewirbel aus Goldgelb und Weiss. Die beiden Dreiecke mit Ausrichtung nach oben und nach unten durchdringen einander und bilden einen sechsstrahligen Stern mit dem Auge im Zentrum als dem siebten Punkt; er stellt die sieben Strahlen oder Ebenen der Schöpfung dar, mit dem göttlichen Willen als dem Mittelpunkt. Das Ganze ist umgeben von einem goldenen Kreis, der die Einheit darstellt, das Einssein der Existenz, und goldene und goldgelbe Strahlen in jede Richtung ausstrahlt, während im Zentrum der Hintergrund einfach in einer dunkleren goldgelben Bewegung ist.

An jedem Punkt des sechsstrahligen Sterns sieht man die Bildung von drei Augen – das eine Zentrum wird zu vielen Zentren oder Ausdruckspunkten, die alle von ihrer individuellen Strahlung von Gold umgeben sind. Zusammengenommen bilden sie 18 Augen plus dem Einen in der Mitte. 18 + 1 ist 1 + 8 = 9, für die vollkommene Schöpfung, plus dem Einen, das manifest und zugleich unmanifest im Zentrum ist. So ist 9 + 1 = 10, was 1 + 0 = 1 darstellt, das Eine, das sich als all das ausdrückt, was ist. Die vielen Augen erinnern auch an die Beschreibung der kosmischen Person, Purusha, in den Veden: Tausendköpfig, tausendäugig, tausendfüssig ist Purusha.

So drückt das Bild Fülle aus, die sich als Fülle ausdrückt: DIES ist Fülle und DAS ist Fülle: Purnamadah Purnamidam…<