Steinbock - Segen und Schutz

Steinbock - Segen und Schutz

7. Oktober 2022, Farbstifte und Fotoarbeit

Die Wintersonnenwende markiert den Beginn der scheinbaren Nordwärtsbewegung der Sonne vom Wendekreis des Steinbocks aus. Diese Bewegung in den subjektiven Bereichen führt uns aus der dichten Materie zu subtileren Ebenen und zu Welten des geistigen Lichts. Die mit der Wintersonnenwende beginnende Zeit des Steinbocks steht für die Morgendämmerung des Jahres, und sie ist für spirituelle Arbeit besonders geeignet. Durch den Einstrom von sublimen Energien wird auch die Erde langsam emporgehoben.

Ein Sanskrit-Name für Steinbock ist Makara, dargestellt als eine Hand mit fünf Fingern. Sie steht für die Zahl des Steinbocks, die Fünf, und auch für die fünf Sinne, die es zu beherrschen gilt. Die erhobene Hand ist ein Symbol des Segnens und des Beschützens, das auf Sanskrit als Abhaya Mudra bezeichnet wird. Durch diese Handhaltung wird vom Lehrer zum Schüler die Weisheit in der Stille übertragen. Wir können darüber kontemplieren, die Weisheit empfangen und so emporsteigen.

Im Zentrum des Bildes sieht man eine über den Globus erhobene weisse Hand. Hinter ihr strahlt die Sonne. Durch die Handfläche kommt die Energie herein, und sie strömt als Segen und Schutz auf die Erde herab. Der obere Teil der Erde ist von Licht durchdrungen, der untere Teil ist noch dicht.

Das Gemälde wurde gestaltet mit Hilfe von Bild-Extrakten vom virtuellen Globus „NASA World Wind“, von der Hand einer Buddha-Statue sowie von einem Wasserfall.