
Waage – Das Prinzip des Drehpunkts im Universum
12. Juni 2018, Farbstifte und Fotoarbeit
Die Schöpfung wird mit einem Rad verglichen. An der Peripherie ist die Bewegung am grössten; der Punkt der Stabilität ist in der Mitte. Die Bildung des Raumglobus geschieht durch einen Strahlungsprozess: Objektivität kommt aus der Subjektivität hervor. Auflösung geschieht durch einen Prozess der Kontraktion: Die Schöpfung verschmilzt wieder in die Subjektivität hinein. Die zentrifugalen und zentripetalen Kräfte werden durch das Waage-Prinzip im Gleichgewicht gehalten.
Im menschlichen Körper befindet sich die Waage am Nabel. Ihr höheres Gegenstück, Widder, befindet sich im Kopf. Waage steht für das Gleichgewicht zwischen der nach aussen gerichteten horizontalen Bewegung Richtung Objektivität und der nach innen gerichteten vertikalen Bewegung Richtung Subjektivität. Wenn das Gleichgewicht stabil ist, findet ein Aufstieg des Bewusstseins zu höheren Ebenen statt.
In der Mitte des Bildes sieht man eine menschliche Silhouette mit dem Nervensystem; es stellt die Kraftlinien dar, die den Körper durchdringen. Es gibt ein Lichtzentrum um den Nabel herum und ein höheres Lichtzentrum beim Kopf - das menschliche Gehirn, das das Kopfzentrum repräsentiert. Sie sind durch die zentrale vertikale Bewusstseinssäule verbunden. Das Waage-Prinzip am Nabel ist auch das Zentrum der horizontalen Bewegung durch den Raum, dargestellt durch sich ausdehnende Wellen, sowie Sphären aus durchsichtigen Globen, die die Schöpfungsebenen darstellen.