Ein Apfel werden, für andere zum essen

Ein Apfel werden, für andere zum essen

23. März 2010, Farbstifte und Fotoarbeit

Dieses Gemälde zeigt die Transformationsprozesse vom Samen zur Frucht – doch nicht auf die Weise, wie man sie vom Baum her kennt: Der Apfel ist grösser als der Baum.

Die Wurzeln nehmen die Lebenskraft aus dem Boden und die Blätter aus dem Raum. Der Boden ist Teil unseres Globus, und die Lebensenergie gehört zur Weite des energetischen Ozeans. Die Saat im Stamm empfängt ihre Nahrung aus dem Boden und wächst durch den Stamm, um sich durch die Zweige auszuweiten. Die Blüte ist der subtilste Teil des Baums. Wenn sie ihre Erfüllung erlangt hat, bringt sie die Frucht hervor. Der Apfel wird jedoch nicht vom Baum verwendet, sondern von jenen, die ihn nehmen, verkaufen, anderen zum Essen geben. So ist der Apfelbaum ein Symbol des selbstlosen Verteilens der eigenen Früchte. Und wenn wir die Früchte unseres Tuns verteilen, schliesst sich der Kreis.