
Der Herr der Violetten Flamme und Chintamani
24. Dezember 2009, Farbstifte und Fotoarbeit
Weihnachten 2009 war sehr still – der Rest der Familie war mit Grippe im Bett, ich kümmerte mich um sie und machte 4 Gemälde in 5 Tagen.
Zur Wintersonnenwende machte ich ein Foto von einer wunderschönen Portea-Blüte, die ich im Garten in den Schnee stellte, mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund. Ich nahm dieses Foto als Ausgangspunkt für das Gemälde, ein weiteres von einer Kristallhöhle im Grimsel-Wasserkraftwerk – die Anlage befindet sich tief im Inneren der Alpen, und auf dem Weg dorthin ist diese Höhle. Dann fügte ich einen Auszug des Bildes vom Herrn der Violetten Flamme hinzu, St. Germain.
Die violette Flamme steht besonders mit dem Mineralreich und dem violetten Äther in Verbindung. Die Weisheitslehren sagen, dass es grosse unterirdische Höhlen im Himalaja gibt und dass in Shamballa das wunderbare Juwel von Chintamani ist. Sri Kumar sagte in einem Seminar, dass es sich auf der Stirn von Sanat Kumara befindet und manchmal der Hierarchie gegeben wird. Es hat die Kraft des Manifestierens. Neben dem Zentrum von Chintamani auf dem Planeten gibt es auch das Chintamani-Zentrum in jedem Menschen, das normalerweise im Schlafzustand ist, doch das erfahren werden kann, wenn wir uns Ebene für Ebene im Gewahrsein erheben.
So sieht man im Zentrum dieses Bildes das Chintamani-Juwel im Höhlentempel, der zugleich vom Herzen von St. Germain ausstrahlt. Gelbe und violette Flammen kommen herab und beleben die machtvollen Kristalle in der Höhle. So ist das Bild eine Einladung zur Visualisierung.