
Fische - Der Grosse Fisch und die Saat des Universums
14. November 2016, Farbstifte und Fotoarbeit
Fische steht für die Auflösung eines alten Zustands gefolgt von einer Lücke und dem Beginn eines neuen Zyklus. Die Geschichten von kleineren und grösseren Sintfluten entsprechen den monatlichen Zyklen von Neumond und Vollmond oder dem Ende und Beginn des Sonnenjahrs. Die Weisheitslehren erklären, dass die Erde, das Sonnensystem und auch das Universum durch solche Zyklen gehen. Es gibt periodische Auflösungen, die Pralaya genannt werden. Die Saaten der vorherigen Schöpfung werden die „Flut“ hindurch in einem Medium aufbewahrt, das durch ein Schiff symbolisiert wird, und der Herr in der Form eines grossen Fisches bringt die Saaten zu der neuen Schöpfung.
Ich visualisierte den Zyklus durch einen Kreis mit einem Mittelpunkt, Symbol der Sonne. Der Mittelpunkt ist zugleich ebenfalls wie eine Sonne, von der ein Strom hervorkommt. Das Wasser der Flut überschwemmt teils den Kreis. Zu diesem Übergangspunkt hat der Grosse Fisch das Boot hingezogen. Darinnen sind die Manus, die Saat einer neuen Schöpfung. Die Darstellung der Manus und dem Fisch wurde ausgehend von einer alten Mahabharata-Illustration von Ramanarayanadatta Astri erstellt. chwingungen des Raumes symbolisieren. Die rhythmischen Pulsierungen des Raumen werden von seiner kleinen Trommel auf der linken Seite dargestellt. Der Globus im Hintergrund unten steht für die Erde, die die Wassermann-Energien empfängt.