2024

Steinbock - Morgendämmerung der Schöpfung

Steinbock - Morgendämmerung der Schöpfung

Bild des Monats Steinbock Die Geburt eines Universums ist wie eine kleine Welle auf der Oberfläche des Absoluten. Die Welle ist ihrem Wesen nach nichts anderes als das Meer in einem anderen Zustand. Es ist der Beginn einer neuen Schöpfung, wobei das Absolute als der Schöpfer wirkt. “Der Wille zu erschaffen” lässt die erste Welle hervortreten. Diese Welle steht für den Beginn eines neuen Zyklus, der Morgendämmerung einer neuen Schöpfung. Steinbock steht für den Beginn von neuen Dingen - für das morgendliche Erwachen, die Morgendämmerung des Sonnenjahrs und auch für die Morgendämmerung grösserer Systeme. Auch die Schöpfung hat ihre Morgendämmerung, die mit dem Hervorkommen einer Welle verglichen werden kann. Der Beginn ist wie der Punkt oder die Quelle, aus der heraus sich verschiedene…

Schütze - Hayagriva, Der Herr des kosmischen Bewusstseins

Schütze - Hayagriva, Der Herr des kosmischen Bewusstseins

Bild des Monats Skorpion In indischen Tempeln findet man Darstellungen von Wesen mit menschlichen Körpern und dem Kopf eines Tieres. Sie verkörpern verschiedene sublime Aspekte der Weisheit, die sich uns nur mit einem tieferen Verständnis offenbaren. Der pferdeköpfige Gott Hayagriva, ein Avatar von Vishnu, ist ein Symbol kosmischer Weisheit. Es wird erzählt, dass Hayagriva dem Schöpfer Brahma die kosmische Weisheit der Veden zurückgab, nachdem dieser sie aufgrund seiner Überheblichkeit verloren hatte. Für das Erlangen und Erhalten von Weisheit braucht es Demut. Das Pferdekopf-Symbol enthält den Hinweis, über unseren Kopf als den Kopf eines weissen Pferdes zu meditieren und dabei heiligen Klangformeln anzustimmen. HA ist der Klang des Ajna-Zentrums, YA ist der Klang des Kopfzentrums -…

Skorpion – Der Bewohner der Höhle des Bewusstseins

Skorpion – Der Bewohner der Höhle des Bewusstseins

Bild des Monats Skorpion Wenn wir durch regelmässige Kontemplation unsere Sinne und unser Denken tief nach Innen wenden, erhalten wir Zugang zum göttlichen Willen und erleben einen Zustand glückseligen Seins. Wir können uns vorstellen, wie der feurige Funke des Ich-Bin-Bewusstseins sich aus dem inneren Zentrum in alle Himmelsrichtungen ausbreitet. In den Weisheitslehren heisst es, dass der Herr des Willens Mars, der Kumara ist. Er wird auch ‘Guha’ genannt, der Bewohner der inneren Höhle des Bewusstseins. Seine Farbe ist wie geschmolzenes Gold oder wie reiner, flüssiger Honig. Die Höhle ist die Wirbelsäule in unserem Körper. Als Symbol für den inneren Funken des göttlichen Willens verwendete ich das 2008 entstandene Foto einer Öllampe im Dunkel des Schreins in einer kleinen Höhle, die sich…

Waage – Die Seelen fischen

Waage – Die Seelen fischen

Bild zum Monat Waage Die Waage symbolisiert den Zustand, in dem sich das Leben in der äusseren Welt zum Maximum entfaltet hat. Die im Körper inkarnierte Seele droht, in den Dingen des Alltags zu verlieren und darin unterzugehen, wenn sie sich nicht bewusst dem Licht zuwendet. Die Lehrer und die Meister der Weisheit sind immer bereit, die suchenden Seelen zu „fischen“, d.h., sie helfen den Suchenden, sich aus den Verstrickungen zu lösen, und führen sie auf den Weg empor zum Licht. Wenn wir nach Liebe streben und nicht nach Macht, sammeln sich Menschen um uns. Durch Teilen von Wissen und Weisheit führen wir sie auf dem Pfad. Dadurch wachsen wir auch selbst, und unser Leben wird „grenzenlos“. Die Sterne wie der Grosse Bär, die Plejaden und Sirius werden auf der Erde als die Hierarchie der…

Jungfrau – Der Glanz der Seele

Jungfrau – Der Glanz der Seele

Bild zum Monat Jungfrau Das Zeichen Jungfrau steht für die Reinheit und Erhabenheit der jungfräulichen Natur. Durch die reine Materie kann die Seele hindurchscheinen und den Glanz ihres Lichts erstrahlen lassen. Und durch die Seele tritt das Licht des universalen Bewusstseins, auch die Weltmutter genannt, in Erscheinung. In der östlichen Weisheit wird das Licht der Seele auch Buddhi genannt und die Seele selbst Atma, das ICH BIN. Das Licht der Jungfrau wird als das reine, milchweisse Licht beschrieben, aus dem der Glanz der Regenbogenfarben hervorgeht. Die Durchdringung der Schöpfung mit dem universalen Bewusstsein wird durch das Sri-Yantra symbolisiert, das 45 Dreiecke beinhaltet. In der westlichen astrologischen Symbolik früherer Jahrhunderte wurden das Zeichen Jungfrau und seine…

Löwe - Gruppenbewusstsein, Einströmen von Energie

Löwe - Gruppenbewusstsein, Einströmen von Energie

Bild zum Monat Löwe Wenn viele Menschen sich in gemeinsamer spiritueller Ausrichtung treffen, baut sich ein Feld als Gefäss auf, in das hohe Energien einströmen und auf diese Weise manifestieren können. Auch wenn es den Einzelnen nicht bewusst sein mag, hebt dies das Bewusstsein aller an, und es gibt auch einen starken Impuls in das grössere kollektive Bewusstsein. Solch ein Einstrom von Energie ist viel grösser, als es für Einzelpersonen möglich ist. Dieses Bewusstseinsfeld ist nicht auf eine Meditationszeit beschränkt, sondern drückt sich auch im Zusammensein und, noch tiefer gehend, in grösserer Zusammenarbeit aus. In alten Zeiten kamen im Osten Weise mit ihren Schülern für längere Zeiten zu Meditation, Ritualen und Austausch über die Weisheitslehren zusammen. In der heutigen Zeit…

Krebs - Das Kraftfeld der Wiedergeburten

Krebs - Das Kraftfeld der Wiedergeburten

Bild zum Monat Krebs Wenn die Seele beim Tod den physischen Körper verlässt, existiert sie weiter, aber macht Erfahrungen nur durch den Kausalkörper. In der Zeit zwischen dem Verlassen des Physischen und der nächsten Inkarnation macht die Seele Bewegungen, die als Reisen durch die lunaren und solaren Sphären beschrieben werden. Nach einer Zeit strebt die Seele wieder nach Reinkarnation, um unerfüllte Wünsche zu befriedigen. Wie in einem Sog bewegt sie sich zur physischen Ebene hinab, um erneut in einen Mutterschoss einzutreten. Bei einer befreiten Seele gibt es keinen Sog nach unten, aber sie kann zum Wohle der Menschheit wieder hinabsteigen. Um die Bewegung der Seelen durch die feinstofflichen Sphären zwischen Tod und Wiedergeburt zu illustrieren, bearbeitete ich das Foto von einem…

Zwillinge - Abstieg und Aufstieg des göttlichen Funkens

Zwillinge - Abstieg und Aufstieg des göttlichen Funkens

Bild zum Monat Zwillinge Nach den Weisheitslehren sind wir Funken des Göttlichen. Unserem inneren Wesen auch Sonnenengel genannt. Wie ein Sonnenstrahl aus dem Quell des Lichtes kommend, sind wir in die irdische Materie herabgestiegen. Als Seelen sind wir durch Äonen der Entwicklung auf der Erde gegangen. Wir sind immer wieder in einen Körper eingetreten und haben dabei vergessen, dass wir ein Funke des göttlichen Lichts sind. Auf dem geistigen Weg beginnen wir nun erneut, uns dem Quell des Lichts zuzuwenden. Wir entwickeln subtilere Körper, durch die wir uns aus der dichten Materie erheben können. Und das Licht der inneren Sonne beginnt, immer mehr durch uns hindurchzustrahlen. Zur Darstellung der Sphäre der Sonne, des göttlichen Ursprungs, im oberen Teil des Bildes verwendete ich das…

Stier - Vaisakh-Vollmond-Meditation

Stier - Vaisakh-Vollmond-Meditation

Bild zum Monat Stier Zum Stier-Vollmond befindet sich der Mond im gegenüberliegenden Zeichen Skorpion in der Mond-Konstellation Visakha. Der Stier-Vollmond wird daher auch der Vaisakh- oder Wesak-Vollmond genannt. Seit undenklichen Zeiten wird er im Himalaya als das Vaisakh-Fest gefeiert, seit Gautama Buddha auch als das Fest seiner Erleuchtung. Jedes Jahr im Widder empfängt Sanat Kumara, der planetarische Logos, aus höheren Kreisen den Plan für das Jahr als einen Impuls. Zum Vaisakh-Vollmond gibt er ihn über Gautama Buddha an die Erleuchteten auf dem Planeten weiter, die wir allgemein als die Meister der Weisheit bezeichnen. Nachdem die Weisen den Jahres-Plan intuitiv empfangen haben, senden sie ihn schrittweise an ihre Jünger aus, die ihn wiederum an die fortschrittlichen Denker und…

Widder - Der Impuls des göttlichen Willens

Widder - Der Impuls des göttlichen Willens

Bild zum Monat Widder Das Feuerzeichen Widder ist mit den Energien des Willens verbunden. Die Widder-Glyphe symbolisiert die Stärke und Kraft des Widders, genau wie das Tier, das sie darstellt. Widder ist der Impuls oder der Geburtsort der wahren Ideen, die sich zu einer Aktivität entfalten. In der vedischen Weisheit ist Rudra der Herr des Willens und des Feuers. Es der Wille, der die Schöpfung aus dem scheinbaren Nichts in die Manifestation führt. Gewöhnlich wird Rudra als Shiva bezeichnet und auf der suprakosmischen Ebene als Agni. Shiva bedeutet der Glückliche, der Glückseligkeit verleiht. Rudra ist friedlich, glückselig und verkörpert Ruhe. Menschen mit einer ruhigen, ausgeglichenen Haltung können in viel stärkerer Weise Macht zum Ausdruck bringen als die scheinbar Mächtigen. Der…

Fische – Chintamani, der Stein der Weisen himmlischen Ursprungs

Fische – Chintamani, der Stein der Weisen himmlischen Ursprungs

Bild zum Monat Fische In verschiedenen Gemälden von Nicholas Roerich wird Chintamani als der Schatz der Welt dargestellt. Er malte auch Chintamani als ein ausserirdisches Juwel, das nach tibetischen und mongolischen Legenden auf dem Rücken eines weissen Pferdes, Erdeni Mori, zu den Menschen gebracht wird, um in Zeiten der Dunkelheit das Bewusstsein der Menschheit zu erleuchten. Nach den Weisheitslehren ist Chintamani, der Stein der Weisen, ein wunderschönes selbst-strahlendes Juwel, das in Shambala, dem Ashram von Sanat Kumara, aufbewahrt und manchmal der Hierarchie übergeben wird. Es gibt auch ein in jedem Menschen schlummerndes Zentrum von Chintamani. Wir können es als das Juwel auf dem Scheitel unseres Kopfes im Zentrum des tausendblättrigen Lotus visualisieren. Von dort wird diese…

Wassermann - Agastya trinkt die Wasser des Ozeans

Wassermann - Agastya trinkt die Wasser des Ozeans

Bild zum Monat Wassermann In östlichen Schriften wird beschrieben, wie der Weise Agastya das Wasser der Ozeane leergetrunken hat, um die Menschheit zu retten. Es gab Dämonen, die unter den Ozeanen versteckten. Nachts kamen sie heraus und frassen die Menschen. Die Devas fühlten sich hilflos und baten Agastya, ihnen zu helfen. Da nahm Agastya die Wasser des Ozeans für sechs Stunden in sich auf. So konnten die Devas die dunklen Kräfte töten. Der Meister gab anschliessend die Wasser wieder frei und der Ozean füllte sich wieder mit Wasser. Diese Geschichte ist eine Allegorie über den aufsteigenden Weg der Wasser. Wenn die Sonne nach der Wintersonnenwende sich wieder nordwärts bewegt, lassen die wärmeren Strahlen das Wasser aus den Ozeanen aufsteigen. Das Austrinken der Ozeane steht mit der…