Fische - Saraswathi und das Strömen der Energien

Fische - Saraswathi und das Strömen der Energien

Bild zum Monat Fische

Fische ist ein Zeichen der Synthese, das Gegensätze vereint. Die zwei Fische des Symbols schwimmen in entgegengesetzte Richtungen, doch bilden sie eine komplementäre Einheit. Die beiden Fische können wir uns als Geist und Materie vorstellen. Geist und Materie sind scheinbare Gegensätze, die zusammen das universale Bewusstsein hervorbringen. Dieses Bewusstsein ist der zugrundeliegende Strom, der die entgegengesetzten Kräfte zum Ausgleich bringt und die Schöpfung existieren lässt.

Der Strom des Bewusstseins wird 'das Wort' genannt. Im Osten wird er als die Mutter der Welt in der Form von Saraswathi verehrt, der Göttin des Wissens und der Weisheit. Saraswathi leitet die Bewegung aller Dinge, die wir als ein kreisförmiges Strömen der Energien im Rad der Schöpfung meditieren können. Es ist ein Strömen von Licht und Klang durch alle sieben Ebenen der Schöpfung. Symbolisch wird dies durch das siebensaitige Musikinstrument Vina repräsentiert, auf dem Saraswathi ewig ihre Musik spielt und so den Schöpfungsprozess in Harmonie hält.

Für die Gestaltung des Bildes verwendete ich im Hintergrund Elemente der NASA-Aufnahme eines Sternennebels. Darin integrierte ich das Foto eines Regenbogens über Strömen der Wasserfälle von Iguazu, gesehen von der brasilianischen Seite. Die Farben des Regenbogens symbolisieren die sieben Ebenen der Schöpfung. Darüber fügte ich eine Saraswathi-Darstellung von Raja Ravi Varma aus dem Jahre 1894 ein. Saraswathi spielt auf einer Vina, während in ihrer Nähe ein Pfau mit seinen vielfältigen Farben dabei zuschaut.