
Fische - Blume der Zeitzyklen
Bild zum Monat Fische
In der Schöpfung gibt es eine zyklische Bewegung der Zeit. Sie ist wie das Wachstum eines Baums, der neue Samen hervorbringt. Die Weisheitslehren erklären, dass es kein Ende der Existenz gibt. Wenn sich eine physische Form auflöst, endet sie nicht, sondern existiert auf subtilen Ebenen weiter. Mit sieben kosmischen Pulsierungen steigt die Schöpfung herab und steigt wieder empor. Aus innersten Sphären kommt sie in die Objektivität herab, und nach einer Weile ändert sich die Richtung und es gibt wieder einen Aufstieg über subtile und kausale Zustände zum absoluten Zustand. So ist unsere Erde Teil einer Kette von sieben Globen. Es gibt Erden im Werden in drei vorangehenden Zuständen, und während wir uns auf dieser Erde im vierten Zustand befinden, gibt es Erden im Rückgang in drei nachfolgenden Zuständen.
Ich illustrierte diese grosse Pulsierung mit dem Kreis der Schlange, die in ihren Schwanz beisst, einem Symbol der ewigen Bewegung der Zeit. Ich gestaltete drei halb-transparente Globen auf dem absteigenden Bogen und drei Globen auf dem aufsteigenden Bogen mit einer Sichel der gegenwärtigen Erde im Zentrum. Ich transformierte ein Foto von den Zahnrädern einer alten Taschenuhr (Wikimedia, Sachin Sandhu) und stellte sie in eine wüstenähnliche Umgabung als Symbol der langsamen Bewegung der Zeit. Aus ihrem Zentrum wächst eine Brahma Kamala-Blume hervor (umgestaltet von einem Wikimedia-Foto von Schwiki), einer irdischen Kopie einer himmlischen Blume, die in grossen Höhen im Himalaya wächst, Symbol der sublimen Entfaltung der Natur.