Krebs - Die Reflexionen der göttlichen Mutter

Krebs - Die Reflexionen der göttlichen Mutter

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Das die Schöpfung durchdringende Urlicht wird die Mutter der Welt genannt. Die Seher erkannten verschiedene Stadien der Reflexion dieses Lichts in die vielfältigen Stadien der Schöpfung. Die Reflexion wird auf den verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Namen bezeichnet, doch sie alle werden als das Mond-Prinzip verstanden. Der Satellit unserer Erde ist nur eine Dimension dieses Prinzips. Neptun wird als eine höhere Dimension betrachtet, und auf einer supra-kosmischen Ebene wird das Prinzip in den östlichen Schriften Soma genannt. In uns wirkt das reflektierende Prinzip als das Denken, welches das Licht der Seele spiegelt. Die sechzehn Phasen der zunehmenden und der abnehmenden Mondphasen werden der sechzehnsilbige Name der göttlichen Mutter betrachtet. Sie entsprechen Abstufungen von Licht und von Bewusstsein.

Für die Illustration der göttlichen Mutter überarbeitete ich ein chinesisches Gemälde von Quan Yin. Der Glorienschein um ihr Haupt wurde durch Verschmelzen eines Bildes der Sonne und von Neptun geformt. Sie hält Neptun in ihren Hängen, der in der Mondsichel ruht. Von dort strömt Wasser, die Lebensenergie, zur Erde herab. Für das Herabströmen verwendete ich ein Foto des Staubbachfalls in den Berner Alpen. Der untere Teil des Bildes wurde gestaltet von einem Blick aus einem Flugzeug über den Genfer See. Im Hintergrund der Mutter befindet sich ein dunkelblauer Mond, der den Hintergrund des kosmischen Mondprinzips darstellt. Er ist von der hellen und der dunklen Hälfte der Mondphasen umgeben, wobei die niedere Sphäre eine weitere Mondsichel bildet. Über der oberen Hälfte sieht man eine Sphäre von Sternen, die die gewaltige Dimension der göttlichen Mutter andeutet.